Deutschland und seine Flüchtlinge inmitten eines weltweiten Dramas: Die Arbeit des Jesuitenflüchtlingsdienstes in Deutschland, Afrika und im Nahen Osten.

Angst vor großen  Flüchtlingszahlen erfasst Europa seit einiger Zeit. Allerdings berührt die weltweite Flucht- und Migrationsbewegung uns nur am Rand.
Die meisten der 65 Mio. Menschen fliehen in zumeist arme Nachbarländer im Nahen Osten oder in Afrika. Die meisten Flüchtlinge wollen zurück in die Heimat. Dennoch sind es immer noch Tausende, die vor der Festung Europa unter humanitär desolaten Lebensbedingungen ausharren und hoffen. Und es sind viele, die bei dieser Flucht schon ihr Leben verloren haben.

 

Europas Sicherheitspolitik schützt Grenzen und nicht Menschen. Die, die es nach Europa schaffen, kämpfen gegen drohende Abschiebung, leiden unter Unsicherheit, Untätigkeit und Perspektivlosigkeit und verlieren wertvolle Lebenszeit mit Nichtstun. Und die, die in den großen Flüchtlingslagern oder in primitiven Unterkünften in den benachbarten, meist armen Ländern leben, beachten wir nicht.
Ein Diskussionsabend mit Pater Frido Pflüger SJ am 19. April, 19 Uhr, im Gemeindehaus Eichwalde. Frido Pflüger kennt aus seiner Arbeit mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst die Lage in Afrika, im Nahen Osten und hier in Deutschland und berichtet über seine Erfahrungen.