Erschrocken stellen wir fest, dass der Antisemitismus in Deutschland wieder deutlich sichtbar ist. Dabei ist der Rechtspopulismus laut geworden. Unverhohlen und unerträglich werden in der rechten Szene fremden- und judenfeindliche Parolen herausgeschrien.
Aber nicht nur dort: Die Polizei berichtet von vier antisemitischen Straftaten täglich in Deutschland. Wobei verbale Attacken, Bedrohungen und Beleidigungen unterhalb der Strafbarkeitsschwelle nicht erfasst werden. Wir fragen: Was können wir tun?

 

Wie können wir gegen Antisemitismus vorgehen? Fühlen sich Menschen jüdischen Glaubens bei uns noch sicher? Die Bundesregierung hat im Mai 2018 einen Beauftragten für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus eingesetzt, der im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angesiedelt ist. Wir freuen uns, dass Dr. Felix Klein am Donnerstag, 23. Mai um 19 Uhr, zu uns ins Gemeindehaus Eichwalde kommt, um mit uns über dieses Problem, seine Arbeit und unsere Fragen zu diskutieren.